Genussrunde durch den Fanes Nationalpark mit  2014 Höhenmetern und 65 Kilometern

 

Höhenprofil Fanes Nationalpark Runde MTB Tour

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22.08.2009

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Nachdem ich am Tag zuvor zum Auftakt meiner 3 Bike Tage in Südtirol auf der Bruneckrunde 116km gestrampelt bin, hatte ich für den nächsten Tag eine etwas leichtere Runde herausgesucht. Als ich morgens im Hotel Carmen zum Fenster raus schaute bekam ich gleich gute Laune. Ein hatte ein echtes Traumwetter.  Dazu noch das Traumpanorama im Fanes Nationalpark. Einen schöneren Taq konnte ich mir gar nicht vorstellen.

Zum lockeren Einrollen fuhr ich zuerst die Strasse bis zur Pederü Hütte. Links und rechts hatte ich immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Dolomittengipfel.  Die ersten 300 Höhenmeter bis zur Pedrü Hütte waren ruckzuck erledigt.  Die 116km von gestern merkte ich eigentlich gar nicht mehr. Ich freute mich einfach nur auf die tolle Tour.

An der Pedrü Hütte war schon einiges los. Viele Wanderer starteten an diesem Samstag von hier aus. Ich fuhr gleich weiter in den Fanes Nationalpark. Im Anstieg in Richtung Fanes-Hütte hat man immer wieder grandiose Ausblicke in die umliegenden Berge. Ich war jetzt schon öfters hier. Bin aber trotzdem jedes mal wieder fasziniert. Die nächsten 500 Höhenmeter bis zur Fanes Hütte legt man auf einem grobschottrigen Weg zurück. Eine Kehre nach der anderen schraubt man sich nach oben. Von St. Vigil aus brauchte ich 1h30min bis zur Fanes Hütte. Um kurz vor 11.00 Uhr kehrte ich ein um ne kühle Apfelschorle zu trinken.

10 Minuten später saß ich wieder auf dem Rad. Bis zum Limojoch lagen noch 3 Kehren und 100 Höhenmeter vor mir. Frisch gestärkt war das kein Problem, obwohl der Anstieg oben extrem steil und grobschottrig ist. Hier oben hat man phantastische Ausblicke in Richtung Fanes- und Lavarellahütte. Ich genieße hier oben noch etwas den traumhaften Ausblick und fahre weiter. Man befindet sich jetzt quasi auf einer Hochebene, auf der man auf den nächsten 6 Kilometern bis zum Col de Locia fährt. Man bewegt sich innerhalb von 50 Höhenmetern.

Nach einer kurzen Abfahrt passiert man die große Fanesalm und anschließend ging es immer noch auf grobem Schotter weiter in Richtung Col de Locia. Der Weg wird etwas schmäler und geht in einen gut fahrbaren Trail über. Am Col de Locia hat man einen schönen Ausblick ins Val de Cassian. Ab hier müssen die nächsten 10 Minuten bergab geschoben werden. Danach kann man wieder fahren. Es ist aber nicht einfach die Wasserablaufrinnen in dem groben Schotter auf der steilen Abfahrt zu meistern. Es macht aber super Spass diese technische Passage zu fahren. Ab der Capana Alpina fuhr ich auf einem Teersträßchen weiter. Ein paar Kilometer weiter mündete dieses auf die Hauptstrasse. Diese rollte ich locker nach unten bis nach St. Kassian. Um 12.15 Uhr steuerte ich dort eine Pizzaria an um meinen Hunger zu stillen. Eine leckere Pizza war jetzt genau das Richtige.

40 Minuten später, nach einem leckeren Cappuccino ging es weiter. Ich rollte weiter auf Teer das Tal hinunter in Richtung Alta Badia. Kurz vor Abtei verlies ich die Hauptstrasse und bog rechts in ein schmales Sträßchen ein. Der Weg führte stetig steigend oberhalb des Tales. Zum Teil verläuft er auf schmalen Sträßchen und zum Teil auf Wanderwegen. Ein schnuckliger Trail ist auch dabei. In Furnacia bin ich dann falsch abgebogen. Ich hätte den Forstweg nach oben nehmen sollen, bin aber leider die Straße nach unten gefahren. Nach etwa einem Kilometer merkte ich den Fehler und kehrte wieder um. Naja, dadurch wurde der folgende Anstieg zu den Armentarawiesen etwas länger. Auf einem breiten gut zu fahrenden Forstweg legt man die 300 Höhenmeter im Wald zurück. Oben angekommen befindet man sich auf einer schönen Hochalm. Von hier geht es ebenfalls wider auf einem breiten Forstweg 200 Höhenmeter bergab ins Wengental. Jetzt folgt nur noch ein Anstieg. Kurz vor Wengen ging rechts ein schmaler Trail den Berg hoch in Richtung Ritjoch. Kurzentschlossen bog ich ab. Leider war er nicht weit fahrbar. Ich musste nun einiges schieben. Es wäre wohl klüger gewesen bis Wengen zu fahren und von dort aus den breiten Schotterweg zu nehmen. Na egal, einige Minuten später gelang ich auf diesen Fahrweg und kurbelte die letzten Meter bis zum Ritjoch hoch.

Ab dem Ritjoch musste ich  nun noch 600 Höhenmeter bis nach St. Vigil vernichten. Die Abfahrt ist im Prinzip einfach zu fahren. Forstwege, zum Teil Trails verlaufen im Wald in Richtung Talboden. Der Weg endet oberhalb von St. Vigil am Bach, welcher von der Pederü-Hütte in Richtung St. Vigil fliest. Hier ist quasi ein Badeplatz,an welchem man sich im kalten Gebirgswasser erfrischen kann. Ich zog meine Bikeschuhe aus kühlte meine Füße ab und legte mich ins Gras. Heute war echt ein perfekter Biketag. Um 15.30 Uhr radelte ich wieder auf den Hotelparkplatz. Ich freute mich schon auf die Tour von morgen.

Große St. Vigil Runde vom nächsten Tag