Große MTB Belchen-Runde mit 2453 Höhenmetern und 93 Kilometern

 

Höhenprofil große MTB Tour mit GPS Daten zum Belchen

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04.07.2008

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Bei der hier beschriebenen Tour handelt es sich um eine Runde mit etwa 100km und 2500hm.Also wie zu erkennen ist, handelt es sich nicht um eine Runde, die mal kurz nach Feierabend zu fahren ist. Man sollte sich einen Tag dafür Zeit nehmen. Ich fahre die Runde meist einmal im Jahr, zur Vorbereitung auf einen längeren Marathon. Technisch sind fast keine schwierigen Passagen enthalten. Ebenfalls fährt man fast ausschließlich auf Wegen, auf denen man nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

Marker A Höhenprofil große MTB Tour mit GPS Daten zum Belchen Start der Tour ist die Feldberghalle in Altglashütten. Es geht recht eben los durchs Rotmeer ins Bärental. Hier beginnt der erste Aufstieg. Aber keine Sorge, es geht zuerst auf Teer bis zur Skiclubhütte des SC-Feldberg Bärental und dann auf einem breiten Schotterweg bis zum 2-Seenblick. Die Aussicht zum Schluchsee und Titisee sollte man auf jeden Fall kurz geniessen.

Marker B Höhenprofil große MTB Tour mit GPS Daten zum Belchen Nach eine kurzen Abfahrt und einem noch kürzeren Gegenanstieg gelangt man beim Caritas Heim auf die Bundesstraße auf der Paßhöhe Feldberg. Der Strasse muss man ca. 200m folgen, dann biegt man rechts in den Eberlinweg ein (Anliegerstraße). 5min später sind wir beim Großparkplatz von den Skiliften direkt vor dem Feldberger Hof.

markerC Von hier fahren wir auf dem ehemaligen Natosträßle Richtung Gipfel. Nach ca. 2km biegt man links auf einen schönen Höhenweg ab. Der Höhenweg bringt uns nach wunderschönen Ausblicken ins obere Wiesental zur Todtnauer Hütte. Diese läßt man links liegen und fährt weiter in Richtung Stübenwasen.  Am Stübenwasen sind wir am höchsten Punkt der Tour. Hier hat man auch einen phantastischen Blick hinunter nach Todtnauberg.

markerD Die nächsten Kilometer geht es nun bergab. Vorbei am Gasthaus Stübenwasen, über die Notschreiloipe rollt man schließlich am Notschrei aus. Am Gasthaus Stübenwasen würde ich die erste kleine Rast einlegen.
Nachdem man die Hauptstrasse am Notschrei überquert hat, muss der nächste Bergrücken überwunden werden. Im bewaldeten Gelände überwindet man den Höhenrücken in Richtung Wiedener Eck. Auf der Abfahrt zum Wiedener Eck hat man mal wieder einen phantastischen Ausblick in Richtung Belchen.

markerE Am Wiedener Eck könnte man vor dem Überqueren der Hauptstraße ebenfalls einkehren, aber ich fahre an dieser Stelle weiter, da ich lieber am Belchen meine Mittagspause einlege. Von hier aus passiert man auf einem schmalen Wanderweg die Jugendherberge und anschließend quert man an der Talstation den Skilift am Wiedener Eck. Auf dem nächsten Höhenrücken angelangt, folgt man der geteerten Hauptstrasse bis Obermulten.

markerF Dort darf man die Strasse wieder verlassen und biegt rechts ab in Richtung Belchen. Nach etwa  5 min gelangt man auf die ehemalige Fahrstraße in Richtung Belchen-Gipfel. Hier muss man jetzt noch den ein oder anderen Schweißtropfen vergiessen bis man dann vor dem Belchenhaus (P6) steht und mal wieder einen grandiosen Ausblick geniessen kann.

markerGJetzt auf der Terasse eine Teller Erbseneintopf und ne große Apfelschorle und wir sind gerüstet für den zweiten Teil der Tour.

 Ab hier steht eine lange Abfahr über ca. 800 Höhenmeter nach Schönau vor uns. Aber in einer Linkskehre in der Abahrt können wir endlich wieder die Strasse verlassen und gelangen zur Talstation der Belchen Seilbahn.

markerH Nach rechts queren wir den Auslauf der Sprungschanze und haben nochmals einen kurzen Zwischenantieg zur Stuhlsebene vor uns. Ab hier folgt ein aus meiner Sicht absolut genialer Downhill nach Schönau. Immer wieder hat man phantastische Ausblicke. Kurz vor Schönau sind noch 2-3 knifflige Stellen, aber in Summe ist alles fahrbar. Also, einfach geniessen!!

markerIVon Schönau aus nehme ich immer die Fahrstrasse nach Herrenschwand. Hier kann man die knapp 600 Höhenmeter ganz gemütlich runterkurbeln. Die Strasse ist auch absolut wenig befahren und wohl selten breiter als 3-4 Meter. Kurz vor Herrenschwand hat man das meiste hinter sich und es steigt nur noch leicht bis zum Hochkopfhaus.

markerJ Auch hier könnte man nochmals eine kurze Rast einlegen. Man nimmt hier den breiten Wanderweg Richtung Hochkopf. In der ersten Linkskehre fahren wir aber gerade aus und folgen nicht weiter den Wegweisern in Richtung Hochkopf. Ich bin ehrlich gesagt an dieser Stelle immer heilfroh eben gerade aus fahren zu können, da man hier die meisten Höhenmeter bereits in den Beinen hat und sich die Müdigkeit inzwischen bemerkbar macht. Nach einer kurzen Abfahrt, gelangt man auf die Strasse von Todtmoss nach Bernau. Man muss der Strasse etwa 300 m bis zur Paßhöhe folgen und biegt dann am Wanderparkplatz rechts ab.

markerK Die nächsten Kilometer gehen tendenziell bergab, aber es ist doch immer wieder der ein oder andere Gegenanstieg zu bewältigen. Wir befinden uns im Loipengebiet von Bernau, bzw. auf Streckenteilen vom Mounty and Rund Bernau.  Wir streifen kurz Bernau Unterlehen bevor wir wieder rechts abbiegen und die nächsten Kilometer angenehm leicht berab in Richtung St. Blasien zurücklegen. Direkt vor dem Schwimmbad St. Blasien überqueren wir die Alb.

markerL Jetzt haben wir den letzten Anstieg des Tages vor uns. Auf einem breiten Weg fährt man einen eigentlich leichten Anstieg ins Muchenland und dann zum Krummen Kreuz. Aber da man in St. Blasien schon etwa 85 km hinter sich hat, kommt mir dieser Anstieg über läppische 350hm immer wie eine letzte große Hürde vor. Oben am Krummen Kreuz ist das meiste geschafft.

markerM Auf einem breiten Forstweg geht es rasant bergab zum Schluchsee. Dieser wird muss noch bis Aha (P13) umrundet werden.

markerN Nun noch am Bootshaus unter der Bahn durch, auf einem breiten Forstweg  am  Wingfällweiher vorbei nach Altglashütten und man hat das Ziel erreicht. Bei gutem Wetter ist das echt eine Traumtour.